Presse
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Warten auf weiße Stangen hat ein Ende
Landwirtschaft: Frischehof Döpke freut sich auf gute Spargelernte – Langer Winter kein Problem
Die Beschaffenheit des Bodens ist von großer Bedeutung. Für das Gemüse gibt es eine Vielzahl von Rezepten. VON ONNO KUTSCHER
CLOPPENBURG - Frühlingszeit ist Spargelzeit. Alle Freunde des länglichen Gemüses können dieses nun endlich wieder genießen. Auch auf dem Frischehof Döpke fiel nun der Startschuss für die Ernte des sogenannten „königlichen Gemüses“.
Der lange und kalte Winter konnte dem Spargel dabei nichts anhaben. „Kalte Winter sind kein Problem für Spargel. Sie wirken sich nicht negativ auf den Geschmack aus. Wichtig ist eher die Beschaffenheit des Bodens. Wir freuen uns daher auf eine schöne und gute Ernte“, erklärt Andreas Döpke, Geschäftsführer des Frischehofes.
Vielzahl von Rezepten
Von dem guten Geschmack seiner Spargelernte hat sich der Gärtnermeister der Fachrichtung Obstbau auch direkt selbst überzeugt. „Natürlich haben wir uns den ersten Spargel selbst gegönnt. Am liebsten esse ich ihn mit etwas Buttersauce. Vielleicht noch mit einer Kartoffel dazu. Da hat aber natürlich jeder einen anderen Geschmack. Es gibt ja eine Vielzahl von leckeren Rezepten“, verrät Döpke. Bereits seit 1985 wird im Betrieb Döpke Spargel geerntet.
In der Zeit hat sich an den Methoden einiges geändert. Früher sah man viele Erntehelfer auf den Feldern. Dies ist heutzutage eher selten der Fall. Auch auf dem Frischehof bedient man sich modernerer Methoden. „Wir nutzen zur Ernte die sogenannte ‘Spargelspinne’. Ganz ohne Hilfskräfte kommen wir aber natürlich auch nicht aus“, erklärt Döpke. Bis zu 100 Kilogramm pro Hektar werden momentan am Tag geerntet.
Nicht unerheblich ist auch die Wahl der Spargelsorte. Döpke nutzt für seinen Hof die Sorten Gijnlim und Backlim. „Mit beiden Sorten haben wir gute Erfahrungen gemacht. Sie sind sehr ertragreich“, erläutert Döpke.
„Unheimlich lecker“
Aber egal welche Sorte: Für viele ist der Genuss des ersten heimischen Spargels ein wahrer Festtag. „Das kann man eigentlich ganz leicht erklären. Spargel ist einfach unheimlich lecker“, schwärmt Döpke.
Diese Festtage können Spargel-Fans nun noch einige Monate ausgiebig genießen. Erst am 24. Juni findet die Spargelernte offiziell ihr Ende. Dies behauptet auch eine alte Bauernregel, die besagt: „Kirschen rot, Spargel tot.“
Die Beschaffenheit des Bodens ist von großer Bedeutung. Für das Gemüse gibt es eine Vielzahl von Rezepten. VON ONNO KUTSCHER
CLOPPENBURG - Frühlingszeit ist Spargelzeit. Alle Freunde des länglichen Gemüses können dieses nun endlich wieder genießen. Auch auf dem Frischehof Döpke fiel nun der Startschuss für die Ernte des sogenannten „königlichen Gemüses“.
Der lange und kalte Winter konnte dem Spargel dabei nichts anhaben. „Kalte Winter sind kein Problem für Spargel. Sie wirken sich nicht negativ auf den Geschmack aus. Wichtig ist eher die Beschaffenheit des Bodens. Wir freuen uns daher auf eine schöne und gute Ernte“, erklärt Andreas Döpke, Geschäftsführer des Frischehofes.
Vielzahl von Rezepten
Von dem guten Geschmack seiner Spargelernte hat sich der Gärtnermeister der Fachrichtung Obstbau auch direkt selbst überzeugt. „Natürlich haben wir uns den ersten Spargel selbst gegönnt. Am liebsten esse ich ihn mit etwas Buttersauce. Vielleicht noch mit einer Kartoffel dazu. Da hat aber natürlich jeder einen anderen Geschmack. Es gibt ja eine Vielzahl von leckeren Rezepten“, verrät Döpke. Bereits seit 1985 wird im Betrieb Döpke Spargel geerntet.
In der Zeit hat sich an den Methoden einiges geändert. Früher sah man viele Erntehelfer auf den Feldern. Dies ist heutzutage eher selten der Fall. Auch auf dem Frischehof bedient man sich modernerer Methoden. „Wir nutzen zur Ernte die sogenannte ‘Spargelspinne’. Ganz ohne Hilfskräfte kommen wir aber natürlich auch nicht aus“, erklärt Döpke. Bis zu 100 Kilogramm pro Hektar werden momentan am Tag geerntet.
Nicht unerheblich ist auch die Wahl der Spargelsorte. Döpke nutzt für seinen Hof die Sorten Gijnlim und Backlim. „Mit beiden Sorten haben wir gute Erfahrungen gemacht. Sie sind sehr ertragreich“, erläutert Döpke.
„Unheimlich lecker“
Aber egal welche Sorte: Für viele ist der Genuss des ersten heimischen Spargels ein wahrer Festtag. „Das kann man eigentlich ganz leicht erklären. Spargel ist einfach unheimlich lecker“, schwärmt Döpke.
Diese Festtage können Spargel-Fans nun noch einige Monate ausgiebig genießen. Erst am 24. Juni findet die Spargelernte offiziell ihr Ende. Dies behauptet auch eine alte Bauernregel, die besagt: „Kirschen rot, Spargel tot.“
Quelle: Nordwest-Zeitung, Landkreis Cloppenburg, 10. April 2010
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Erdbeeren bis in den November
WIRTSCHAFT „Frischehof Döpke“ geht neue Wege – Bauerncafé wird umgestaltet
„Motor Mittelstand“ heißt eine Serie der NWZ. Sie stellt Firmen aus der Region vor. VON PETER LINKERT
VARRELBUSCH - Frische Erdbeeren aus eigener Ernte: Eine herrliche Sache. Das schmeckt lecker, und Erdbeeren bedeuten Sommer und Sonne.
Frische Erdbeeren aus eigener Ernte im November? Unmöglich? Nicht mehr. Der „Frischehof Döpke“ an der Bundesstraße 72 in Varrelbusch wird in diesem Jahr erstmals mindestens bis in den November Erdbeeren von den eigenen Feldern anbieten. Das haben Senior- und Juniorchef Theo und Andreas Döpke jetzt bei einem Firmenbesuch des Verbundes Oldenburger Münsterland mit Präsident Hans Eveslage an der Spitze angekündigt.
Möglich wird dies durch eine Verbesserung der Wachstumsmöglichkeiten durch Wärme, Licht und weitere technische Feinheiten. So werden die Döpkes zumindest kulinarisch den Sommer deutlich verlängern.
Die Erdbeeren sind ein Standbein des „Frischehofs“, der seine Wurzeln im gegenüberliegenden „Handelshof“ hat und 1968 umgesiedelt wurde. Nachdem zunächst traditionelle Landwirtschaft betrieben wurde, kam Zug um Zug die Idee des Direktvermarktens auf. 1985 wurde auf diesem Wege der erste Spargel verkauft, später kamen die Erdbeeren hinzu. Äpfel oder Himbeeren wurden wieder aus dem Sortiment genommen.
Heute hat der „Frischehof“ 68 Hektar. 15 dienen der Erdbeerzucht, auf zehn wird Spargel angebaut. Nachdem früher zunächst „aus der Küche heraus“ verkauft wurde, so Theo Döpke, steht den Kunden seit 1996 ein moderner Bauernmarkt zur Verfügung. Das Angebot wurde längst um Produkte anderer Hersteller erweitert, die ins „Frischehof“-Konzept passen. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Schinken- und Wurstspezialitäten, Käse, Butter und Eier, Nudeln, Müsli und Gebäck, Säfte, Weine und Liköre sowie selbst gemachte Marmeladen.
Eine besondere Bedeutung spielen die Touristen, die über die B 72 zur Nordsee beziehungsweise wieder nach Hause fahren. Sie haben den „Frischehof“, der nur am ersten Weihnachtstag geschlossen hat, als Versorgungsstation entdeckt. Nur ungern erinnert sich der Seniorchef an den Tag der Freigabe der A 31, die viel Verkehr und damit Kunden von der B 72 abgezogen hat. Damals hatten Döpkes die Idee, an der A 31 einen Stand aufzumachen, verwarfen ihn aber wieder.
Mittlerweile gehören 17 Verkaufsstände sowie ein zweiter Bauernmarkt in Oldenburg zum Unternehmen. Ein „Bauerncafe“ und „eine Bauernscheune“ für Feste und Spezialangebote wie das Sonntagsfrühstück oder Spargelbüfetts ergänzen das Programm. Das Cafe soll übrigens demnächst umgestaltet werden. Gedacht ist an eine feste Glaskonstruktion.
Mittlerweile führen Andreas und Gattin Neele Döpke die Geschäfte. Allein für die Personalangelegenheiten muss viel Arbeit investiert werden. In der Saison sind knapp 80 Kräfte bei Döpke angestellt, und allein in der Vermarktung sind bis zu 140 Personen im Nebenjob beschäftigt. „In der Hauptsaison geht es richtig rund“, sagt Andreas Döpke. Manchmal läuft der Erntebetrieb in mehreren Schichten rund um die Uhr, bis zu 18 Stunden seien normal. Zwischen 50 und 60 Tonnen Spargel und an die 75 Tonnen Erdbeeren (Rohware) werden so pro Jahr für den Verkauf gewonnen.
Obst und Gemüse kommen direkt vom Feld auf den „Frischehof“. Hier werden die Produkte gewaschen und sortiert – und schon geht es in den Verkauf. Spargel gibt es natürlich auch geschält, auch wenn die Maschine noch nicht ganz so effizient ist wie ein professioneller Schäler, weiß Andreas Döpke.
Wer meint, das Geschäft mit der Frische laufe nur im Sommer, irrt. Auch über den Winter sind bei Döpke bis zu 40 Leute – Nebenjobs inklusive – beschäftigt. Dennoch ist hier die Zeit für einen kurzen Urlaub: „Ski fahren“, verrät Andreas Döpke.
Frische Erdbeeren aus eigener Ernte im November? Unmöglich? Nicht mehr. Der „Frischehof Döpke“ an der Bundesstraße 72 in Varrelbusch wird in diesem Jahr erstmals mindestens bis in den November Erdbeeren von den eigenen Feldern anbieten. Das haben Senior- und Juniorchef Theo und Andreas Döpke jetzt bei einem Firmenbesuch des Verbundes Oldenburger Münsterland mit Präsident Hans Eveslage an der Spitze angekündigt.
Möglich wird dies durch eine Verbesserung der Wachstumsmöglichkeiten durch Wärme, Licht und weitere technische Feinheiten. So werden die Döpkes zumindest kulinarisch den Sommer deutlich verlängern.
Die Erdbeeren sind ein Standbein des „Frischehofs“, der seine Wurzeln im gegenüberliegenden „Handelshof“ hat und 1968 umgesiedelt wurde. Nachdem zunächst traditionelle Landwirtschaft betrieben wurde, kam Zug um Zug die Idee des Direktvermarktens auf. 1985 wurde auf diesem Wege der erste Spargel verkauft, später kamen die Erdbeeren hinzu. Äpfel oder Himbeeren wurden wieder aus dem Sortiment genommen.
Heute hat der „Frischehof“ 68 Hektar. 15 dienen der Erdbeerzucht, auf zehn wird Spargel angebaut. Nachdem früher zunächst „aus der Küche heraus“ verkauft wurde, so Theo Döpke, steht den Kunden seit 1996 ein moderner Bauernmarkt zur Verfügung. Das Angebot wurde längst um Produkte anderer Hersteller erweitert, die ins „Frischehof“-Konzept passen. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Schinken- und Wurstspezialitäten, Käse, Butter und Eier, Nudeln, Müsli und Gebäck, Säfte, Weine und Liköre sowie selbst gemachte Marmeladen.
Eine besondere Bedeutung spielen die Touristen, die über die B 72 zur Nordsee beziehungsweise wieder nach Hause fahren. Sie haben den „Frischehof“, der nur am ersten Weihnachtstag geschlossen hat, als Versorgungsstation entdeckt. Nur ungern erinnert sich der Seniorchef an den Tag der Freigabe der A 31, die viel Verkehr und damit Kunden von der B 72 abgezogen hat. Damals hatten Döpkes die Idee, an der A 31 einen Stand aufzumachen, verwarfen ihn aber wieder.
Mittlerweile gehören 17 Verkaufsstände sowie ein zweiter Bauernmarkt in Oldenburg zum Unternehmen. Ein „Bauerncafe“ und „eine Bauernscheune“ für Feste und Spezialangebote wie das Sonntagsfrühstück oder Spargelbüfetts ergänzen das Programm. Das Cafe soll übrigens demnächst umgestaltet werden. Gedacht ist an eine feste Glaskonstruktion.
Mittlerweile führen Andreas und Gattin Neele Döpke die Geschäfte. Allein für die Personalangelegenheiten muss viel Arbeit investiert werden. In der Saison sind knapp 80 Kräfte bei Döpke angestellt, und allein in der Vermarktung sind bis zu 140 Personen im Nebenjob beschäftigt. „In der Hauptsaison geht es richtig rund“, sagt Andreas Döpke. Manchmal läuft der Erntebetrieb in mehreren Schichten rund um die Uhr, bis zu 18 Stunden seien normal. Zwischen 50 und 60 Tonnen Spargel und an die 75 Tonnen Erdbeeren (Rohware) werden so pro Jahr für den Verkauf gewonnen.
Obst und Gemüse kommen direkt vom Feld auf den „Frischehof“. Hier werden die Produkte gewaschen und sortiert – und schon geht es in den Verkauf. Spargel gibt es natürlich auch geschält, auch wenn die Maschine noch nicht ganz so effizient ist wie ein professioneller Schäler, weiß Andreas Döpke.
Wer meint, das Geschäft mit der Frische laufe nur im Sommer, irrt. Auch über den Winter sind bei Döpke bis zu 40 Leute – Nebenjobs inklusive – beschäftigt. Dennoch ist hier die Zeit für einen kurzen Urlaub: „Ski fahren“, verrät Andreas Döpke.
Spargel und Erdbeeren sorgen für Volksfeststimmung
BESUCHER Frischehof Döpke in Varrelbusch platzt aus allen Nähten – Viele Aktionen
Vom Feld direkt auf den Tisch
LANDWIRTSCHAFT Andreas Döpke verkauft selbst angebautes Obst und Gemüse
NWZ, 26.11.2007 (geschrieben von Schülern aus Cloppenburg)
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